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1031 Stätten in 163 Ländern Welterbeliste - UNESCO
Diese Naturlandschaften sind jetzt Unesco-Welterbe
 
china
 
 

Insgesamt hat die UNO-Organisation 19 Orte neu zu Welterbestätten erklärt.

 

Das Gros machen dabei Kulturstätten aus.

 

Doch auch sechs faszinierende Naturlandschaften sind dabei, von denen drei sowohl wegen ihrer Bedeutung als Naturraum als auch für ihren kulturellen Wert dekoriert wurden.

 

Suedafrika Toriny Ferrar

 

Barberton-Makhonjwa-Berge, Südafrika
Die Region im Nordosten Südafrikas beheimatet 40 Prozent des sogenannten Barberton Greenstone Belt, eines der weltweit ältesten Gebirge. Hier finden sich die herausragend erhaltene vulkanische und sedimentäre Gesteine, die mehr als drei Milliarden Jahre alt sind. Auch Meteoritengestein, das aus der Entstehungszeit der Erde stammt und damit nochmals rund eine Milliarde Jahre älter ist, lässt sich hier finden.

Frankreich Dennis Pourcher

 

Chaine des Puys - Limagne fault tectonic arena, Frankreich
Die vulkanische Landschaft setzt sich aus etwa 80 erloschenen Vulkankegeln zusammen und wird durch den Limagne-Graben im Osten und das Tal der Sioule im Westen begrenzt. Diese kontinentale Grabenbruchzone formte sich nach der Entstehung der Alpen vor rund 35 Millionen Jahren. Hier sind verschiedene Formen des Vulkanismus ebenso gut zu erkennen wie unterschiedliche Eruptionsformen, Lavaformen und Erosionszustände.

China Li Guiyun

 

Fanjingshan, China
Fanjingshan befindet sich in den Wuling-Bergen Provinz Guizhou im Südwesten des Landes. Der Fanjingshan ist der mit 2.572 Metern der höchste Berg der Region. Sie entstand im Tertiär, also dem älteren Abschnitt der Erdneuzeit, der vor 65 Millionen Jahren einsetzte, und besteht hauptsächlich aus Karstgebieten. Die Isolation dieser Landschaft hat zu endemischen Arten geführt, etwa der Fanjingshan-Tanne oder dem Guizhou-Stumpfnasenaffen oder auch dem chinesischen Riesensalamander. Nicht zuletzt verfügt die Gegend über den größten subtropischen Buchen-Urwald der Welt.

Kolumbien Jorge Mario Álvarez Arango

 

Chiribiquete-Nationalpark, Kolumbien
Der Chiribiquete-Nationalpark liegt im Nordwesten des kolumbianischen Amazonasgebietes und ist das grösste Naturschutzgebiet des Landes. Benannt ist der Park nach der Tafelberg-Landschaft Serranía de Chiribiquete, die den Park prägt. Die früheren Bewohner hinterließen über 75.000 Felsmalereien, die mehr als 20.000 Jahre alt sind. Sie wurden vermutlich zur Ehrung des Jaguars angefertigt, der als Symbol für Macht und Fruchtbarkeit galt. Gezeichnet wurden Jagdszenen, Schlachten, Tänze und Zeremonien. Für die indigenen Bewohner ist dieser Ort heilig. Der Nationalpark ist sowohl Weltkultur- als auch -naturerbe.

Kanada Pimachiowin Aki

 

Pimachiowin Aki, Kanada
Das gilt auch für Pimachiowin Aki. Der Begriff bedeutet: Das Land, das Leben schenkt. Besucher finden eine von Flüssen, Seen und Sumpfgebieten durchzogene Waldlandschaft vor. Ein Teil davon gehört zum Lebensort der Anishinaabeg, eines indigenen Volkes, das sich vom Fischen, Jagen und Sammeln ernährt. Pimachiowin Aki ist ein herausragendes Beispiel für die kulturelle Tradition des Landerhalts. Sie macht es sich zur Maxime, die Gaben des Schöpfers zu ehren, alle Formen des Lebens zu respektieren und harmonische Beziehungen untereinander zu pflegen. Ein komplexes Netzwerk aus Siedlungsgebieten, Reiserouten und zeremoniellen Stätten, die oft durch Wasserwege verbunden sind, verdeutlicht diese Tradition.

Mexiko Diana Hernandez

 

Tehuacán-Cuicatlán-Tal, Mexiko
Die dritte sogenannte Mixed Site, das Tal von Tehuacán-Cuicatlán, ist die Heimat der weltweit dichtesten Säulenkaktus-Wälder. Das Biosphärenreservat besteht aus einem komplexen System von Gebirgsketten und Tälern und hat verschiedene Ökosysteme hervorgebracht. Das Tal biete eine große Artenvielfalt und eine geschichtsträchtige Kultur. Unter anderem zeichnet sich das Tal durch ein aussergewöhnliches Wassermanagementsystem aus Kanälen, Brunnen und Staudämmen aus. Sie verdeutlichen die frühzeitliche Existenz von landwirtschaftlicher Planung.

Seit dem 2. Juli tagte das Unesco-Komitee in Krakau. Jetzt stehen alle 21 neuen Welterbestätten fest.  Auffallend: die bisher eher Europa-lastige Liste wurde in allen Weltregionen ausgebaut. Mit der Aufnahme dieser 21 Stätten umfasst die Unesco-Welterbe-Liste neuerdings 1073 Stätten in 167 Ländern, davon gehören 832 zum Weltkulturerbe, 206 zum Weltnaturerbe.

Das sind die 21 neuen Welterbestätten:

  • Angola: Mbanza Kongo, das politische und spirituelle Zentrum des Königreichs von Kongo.
  • Argentinien: der Nationalpark Los Alerces im nördlichen Patagonien.
  • Brasilien: Das mitten in Rio de Janeiro gelegene Valongo-Kai, wo 1811 Sklavenschiffe aus Afrika ankamen.
  • China: Die Insel Kulangsu, wo viele Kolonialmächte ihre Spuren hinterlassen haben.
  • China: In der abgelegenen Region Hoh Xil stehen 20 Wildtierarten unter Schutz.
  • Dänemark: die Region Kujataa auf Grönland am Rande des ewigen Eises.
  • Deutschland: Sechs Höhlen auf der Schwäbischen Alb. Hier wurden über 33'000 Jahre alte Kunstwerke und Instrumente gefunden.
  • Eritrea: Die Bauten von Asmara. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau im Zentrum des Landes.
  • Frankreich: Die heiligen Stätten von Taputapuatea auf der polynesischen Insel Raiatea.
  • Grossbritannien: der Lake District mit reichhaltiger Flora und Fauna – und Bedeutung für Kunst und Literatur.
  • Indien: Das historische Zentrum der Millionenstadt Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat.
  • Iran: Die historische Stadt von Yazd in der gleichnamigen Provinz, eine der ältesten Städte Irans.
  • Japan: Die heilige Insel Okinoshima, neben der religiösen Bedeutung auch ein wichtiger Wegweiser auf der Seerouten im 4. bis 9. Jahrhundert.
  • Kambodscha: die Tempelzone von Samor Prei Kuk.
  • Kroatien/Italien/Montenegro: die Festungen Venetiens des 15. Bis 17. Jahrhundert, die sich von der Lombardei bis zur östlichen Adriaküste erstrecken.
  • Mongolei/Russland: Die gebirgige Region Daurien hinter dem Baikalsee mit vielen Tierarten.
  • Palästina: die Altstadt von Hebron, insbesondere die Bauten der Mamluken-Zeit (1250 bis 1517)
  • Polen: Die Silber-, Blei- und Zink-Minen von Tarnowskie Góry.
  • Russland: Die Kathedrale des Mariä-Himmelfahrt-Klosters auf der Insel Swijachsk, wo Wolga und Swijaga zusammenfliessen.
  • Südafrika: Die Kulturlandschaft des Kohmani-San-Volkes liegt im nördlichen Südafrika, mit Spuren zurück in die Steinzeit.
  • Türkei: Die antike Stadt Aphrodisias, im Südwesten der Türkei gelegen. Zahlreiche Ruinen sind noch gut erhalten.

Die Unesco debattierte auch über Welterbestätten in Gefahr, darunter alle sechs Stätten in Syrien wie etwa Aleppo, Damaskus und die Wüstenstadt Palmyra. Die Experten sahen aber auch die historische Altstadt Wiens durch einen geplanten Hochhausbau gefährdet und nahmen sie neu auf die Rote Liste. Entwarnung gab es nach erfolgreichen Schutzmaßnahmen hingegen für den Nationalpark Comoé in der Elfenbeinküste und den Sämen-Nationalpark in Äthiopien – sie wurden von dieser Liste wieder gestrichen.

 

 


Jubiläumsjahr für deutsche Welterbestätten
 
 2017 ist für einige der Unesco-Welterbestätten in Deutschland ein Jahr der Jubiläen. Diese werden mit Jubiläumsveranstaltungen, Ausstellungen oder anderen Events gefeiert. Im Reformationsjahr beschäftigt sich eine Ausstellung im Ruhr Museum der Zeche Zollverein vom 3. April bis zum 30. Oktober mit der Entwicklung und Geschichte der Religionen und Konfessionen in der Region. Zu sehen sind mehr als 1.000 Exponate. In Berlin feiert die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG ihr125-jähriges Bestehen, sie ist heute noch Eigentümerin der Siedlungen Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung, die zu den Welterbestätten "Siedlungen der Moderne" in Berlin gehören. Hier stehen während des Jahres diverse Führungen im Kalender. Seit 30 Jahren trägt Lübeck mit der Altstadt das Siegel eines Weltkurlturerbes. Das Programm anlässlich des Jubiläums trägt den Namen "Endlich 30!", dazu gehören Veranstaltungen und Ausstellungen zu Kunst, Kultur und Geschichte. In Kassel informiert zwischen 31. März und 8. Oktober eine Sonderausstellung im Schloss Wilhelmshöhe über den Bergpark Wilhelmshöhe und das Denkmal des Herkules, das dann 300 Jahre steht. Der bundesweite Welterbetag "Welterbe verbindet" steht am 4. Juni im Kalender.
 
Weitere Infos zu den Welterbestätten gibt es hier und hier.

 

 

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© Angelika Feufel 2015