Lebe deine Reiseträume ! Unvergessliche Erlebnisse auf der ganzen Welt !
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Essig hilft bei Quallenstichen

 

Zumindest wenn es sich um Quallen der Gattung Physalia handelt, wozu auch die Portugiesische Galeere gehört, die vor Badestränden der Kanarischen Inseln, der Balearen und in der Nordsee auftaucht. Die Universität von Hawaii rät nach ausgiebigen Tests zum großflächigen Abspülen mit handelsüblichem Essig (nicht Essigessenz!). Danach soll die betroffene Stelle mit 45 Grad heißem Wasser oder entsprechend temperierten Wärmepackungen mindestens 45 Minuten lang abgedeckt werden

 

Woran muss ich denken?

Eine Checkliste

Plichtpaket: Das sollten sie einpacken, rät Stiftung Warentest - ganz egal, wohin die Reise geht, auch innerhalb Deutschlands. - Arzneimittel, die Sie regelmäßig brauchen. Zudem sinnvoll: Privatrezept/Notiz mit deutschem Namen, Wirkstoff, Dosis
- Mittel gegen Fieber und Schmerzen
- Desinfektionsmittel
- Sonnenschutz
- Mücken- und Zeckenschutz
- Fieberthermometer
- Pinzette, um Splitter und Zecken zu entfernen
- Pflaster, in verschiedenen Größen oder das man selbst zuschneiden kann
- Elastische Binden und Mullbinden: jeweils eine breitere (8 cm) sowie eine schmalere (6 cm)
- Klammern oder Rollenpflaster (etwa Leukoplast), um Verbände zu fixieren
- Mullkompressen (10 cm x 10 cm)
- kleine Schere
Extras: Alles kann, nichts muss - Mittel gegen Durchfall
- Schnupfenspray - oft empfohlen, wenn Kinder mitreisen
- Mittel bei Sonnenbrand
- Mittel bei Verstopfung
- Mittel gegen Übelkeit
- Mittel gegen Sodbrennen
- Mittel gegen Allergie
- Ohrstöpsel (zum Beispiel Ohropax)
- Mittel zur Wasserdesinfektion, vor allem in den Tropen und Subtropen
- Moskitonetz speziell im Malariagebiet
- Malariavorsorge nach Rücksprache mit einem Arzt
- Thrombosevorsorge für lange Flüge und Fahrten (nach ärztlicher Rücksprache)

 

Gesundheitsrisiken auf Reisen

 
 

In manchen Ländern ist die medizinische Versorgung katastrophal:Reisende sollten sich daher immer vorher genau informieren, welche Krankheiten im Zielgebiet lauern und wo sich das nächste Krankenhaus befindet.

 

Krank zu werden, ist immer schlecht. Im Urlaub jedoch ganz besonders. Denn in fast jedem zweiten Land der Erde ist die medizinische Versorgung mangelhaft. Die Health Map zeigt, wo das Risiko am höchsten ist, an einer Infektion zu erkranken oder in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden.

  • In 36 Ländern ist die Gesundheitsversorgung extrem schlecht, in 100 Ländern nur begrenzt zugänglich.
  • In den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan besteht kein Gesundheitsrisiko.
  • Urlauber sollten Adressen von Krankenhäusern mitnehmen.

In welchem Urlaubsland ist die Gefahr am größten, schwer zu erkranken oder in einen Unfall verwickelt zu werden? Diese Frage stellt sich jeder Urlauber vor der Wahl seines Reiseziels. Die Antwort darauf liefert jedes Jahr "International SOS". Das ist eine Art medizinische Taskforce, die Unternehmen und Entwicklungsorganisationen hilft, das gesundheitliche Risiko ihrer Mitarbeiter zu minimieren. "Health Risk Map" heißt das Werk, das aus der Analyse von 330.000 gemeldeten Krankheitsfällen und Unfällen im Ausland entstanden ist und sich vor allem an Geschäftsreisende und im Ausland arbeitende Deutsche richtet.

Risiko, Gesundheit, weltweit
International SOS Rot heißt extremes Gesundheitsrisiko, Orange steht für hohes Risiko, Gelb für mittleres und Grün für niedriges

Risikostufe Rot

40 Prozent der medizinischen Notfälle ereigneten sich im Analysezeitraum in sogenannten Extremrisiko- und Hochrisikoländern. Bei den Ländern mit extrem hohen Risiko handelt es sich selten um Touristenziele. Meist sind es Kriegs- und Krisengebiete wie Syrien, Afghanistan, Zentralafrika, Haiti, Osttimor, Nordkorea und Bhutan. Hier ist die Gesundheitsversorgung extrem schlecht oder extrem teuer. Es gibt keinen Notfalldienst und auch keine zahnärztliche Versorgung. Die Infektionsgefahr durch Lebensmittel und Wasser ist hoch, es besteht ein Infektionsrisiko mit Dengue-Fieber, Malaria, Typhus und Cholera. Verschreibungspflichtige Medikamente sind nicht vorhanden.

Risikostufe Orange

Um die Gesundheit fürchten müssen Reisende aber auch in Ägypten, der Mongolei, Botswana, Tansania, Nepal, Sri Lanka, Burma, Kambodscha, Laos, Kuba und Jamaika. Ein hohes Gesundheitsrisiko herrscht aber auch mitten in Europa: in Bosnien-Herzegowina, Albanien, Mazedonien und dem Kosovo. Hier ist die medizinische Versorgung begrenzt.

Mittleres Risiko

Selbst im Osten Europas wie in Polen, den Baltischen Staaten, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Zypern, Marokko und Tunesien herrscht noch ein mittelhohes Risiko.

Grün für niedriges Risiko

In West- und Nordeuropa wird das Gesundheitsrisiko fast durchgehend als niedrig eingestuft. Aber auch bei Fernzielen wie den USA mit Hawaii, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan dürfen sich Urlauber relativ sicher fühlen. Sogar die Insel La Réunion im Indischen Ozean und auch Israel wurden von "International SOS " als sicher eingestuft.

 

Vorsichtsmaßnahmen für Urlauber

Reisende, die sich im Ausland länger und abseits der touristischen Hauptrouten bewegen, sollten sich vorher gut informieren und entsprechend vorsorgen. Beispielsweise sollten sie auch die Adressen von Krankenhäusern parat haben. Und immer genügend Bargeld, denn in vielen Risikoländern gibt es keine Notfalldienste, Krankentransporte müssen also selbst organisiert und bezahlt werden. Die Auslandskrankenversicherung übernimmt nur den Transport vom Urlaubsland zurück nach Hause.

 

 

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© Angelika Feufel 2015