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PREMIERE FÜR FAMILIENWOCHEN AUF SYLT
Vom 21. Oktober bis zum 3. November finden erstmals die Familienwochen Sylt statt, deren rund 60 Veranstaltungen sich sowohl an Familien mit Kindern oder auch nur an die Eltern und Großeltern richten. „Bewusst haben wir keine festen Urlaubspauschalen gebündelt, sodass jede Familie nach ihren ganz individuellen Interessen an den Einzelveranstaltungen teilnehmen kann", erläutert Moritz Luft, Geschäftsführer der Sylt Marketing GmbH, das Konzept. Zu den Highlights zählen die speziell auf Kinder zugeschnittenen Kurse der renommierten Sylter Köche Johannes King, Dietmar Priewe und Alexandro Pape. Gespannt erwartet wird auch die Protagonistin aus der „Sendung mit der Maus“, die mit den Kinderfernseh-Moderatoren Shary Reeves, Singa Gätkens und André Gatzke auf die Insel kommt.

 

Sylt: Das Beste der Insel

 

Salz auf der Haut und eine erfrischende Brise vom Meer - das sind nur einige der Zutaten, aus denen sich das berühmte Sylter Reizklima zusammensetzt. Und das gibt es auf der Insel rund um die Uhr, nachweislich unbelastet, dafür reich an Mineralien und gratis noch dazu.

 

Spaziergänge am Flutsaum sind so erfrischend wie entspannend und dazu noch pure Heilkraft. Warum das Sylter Klima so reizend ist, erklärt Dr. Alexander Cegla, Allgemeinmediziner und Badearzt mit Praxen in Wenningstedt und List. „Das raue Klima spricht die Reize des Körpers an“, sagt er, „und das zu allen Jahreszeiten.“ Das so genannte Reizklima setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen – wie dem Wind und der Feuchtigkeit, dem Salz in der Luft und der UV-Strahlung. Diese Faktoren wirken auf unterschiedliche Weise auf den Körper; sie „reizen“ ihn: Eine kühle Brise zum Beispiel regt den Stoffwechsel an – er muss Wärme produzieren - und stärkt ihn dadurch, UV-Strahlung fördert die Ausschüttung wichtiger körpereigener Stoffe, Salz regt die Produktion von Schleim an. Zu Badekuren nach Sylt fuhr man deshalb schon im 19. Jahrhundert.

Unterwegs am Strand, die Brandung überschlägt sich, man schmeckt das Salz auf den Lippen und man atmet besser und tiefer. „Dafür ist das maritime Aerosol direkt an der Brandungszone verantwortlich“, erklärt Dr. Alexander Cegla. Durch den Wellenschlag werden Wasser und damit Salzteilchen in die Luft geworfen; je stärker die Brandung, desto kräftiger das Aerosol. „Um es optimal zu nutzen, gehen Sie am besten direkt am Wasser“, rät er, „denn nur wenige Meter entfernt, verringert sich der positive Effekt auf die Atmungsorgane merklich.“ Und diese positiven Effekte merkt jeder, medizinisch sind sie nachgewiesen: „Der Schleim in Nase und Bronchien löst sich durch die Feuchtigkeit und das Salz leichter. Es ist erfrischend; man atmet besser und leichter, man atmet tiefer.“

 

Und eben dies macht die Seeluft für Asthmatiker und Menschen mit Bronchial- und Nasennebenhöhlenproblemen so wohltuend. Und auch für Heuschnupfengeplagte ist die Insel gerade jetzt ein angenehmes Ziel: „Auf Sylt gibt es überwiegend Wind aus Westen, damit ist die Luft auf der Insel arm an Allergenen – vor allem an Pollen“, so Cegla. Allergiker können also schon einmal tief durchatmen.

 

Und was sich wohltuend auf den Geist auswirkt, ist positiv für den Körper: „Ein Spaziergang an unseren Stränden – sie gehören übrigens zu den schönsten der Welt – ist etwas für die Seele! Hier können Sie für sich allein laufen, am Ellenbogen mitunter stundenlang – und der Blick reicht in die Endlosigkeit. Sie haben Ruhe und können abschalten“, sagt Dr. Alexander Cegla. „Besonders angenehm finde ich den Gegensatz zwischen der stillen Wattseite und dem Getöse der Nordsee an der Westküste.“ Solche Spaziergänge regen den Organismus an, tragen zur Erholung bei – und stärken so die Abwehrkräfte. Kommt hinzu, dass es auch im Hochsommer selten schwül wird – was weiterhin zur Entlastung des Körpers beiträgt.

 

Aufpassen sollte man allerdings wegen der UV-Strahlung: Zwar tut auch die dem Körper wohl (durch die Anregung zur Bildung von Vitamin-D und der Ausschüttung von entzündungshemmenden Kortisols) – allerdings führt sie auch zu Sonnenbrand. Ein Sonnenschutz gehört auf jeden Fall zu einem Spaziergang dazu. Und ein Taschentuch – denn das maritime Aerosol löst bekanntlich den Schleim und lässt tief durchatmen. Wohlsein durch die Wucht der Wellen.

 

Beim virtuellen Inselspaziergang auf www.sylt.de gibt es weitere Informationen zu den zahlreichen Wellnessangeboten, die die natürlichen Heilfaktoren der Insel ergänzen.

 

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Sylt:

 

Fischbrötchen, Strandkorb und Leuchtturm? Die nordfriesische Insel Sylt, die jährlich rund eine Millionen Gäste anzieht, hat sich besonders in den letzten Jahren zur Trenddestination entwickelt und kann weit mehr.

Was genau unternimmt man beim Urlaub auf der Nordseeinsel und was unterscheidet sie von so manch anderem Urlaubsziel? Acht Fakten und Urlaubstipps, die man (noch) nicht über Sylt kennt:

 

1. Ein Mittsommernachtstraum

Rund um den 21. Juni sind die Nächte auf Sylt so kurz wie niemals sonst im Jahr. Mittersommernacht – das Naturspektakel, bei dem Sonnenunter- und -aufgang nur wenige Stunden trennen, kann man nicht nur in Skandinavien beobachten, sondern auch auf Sylt hautnah erleben. Und das wird gefeiert. Die Sylter fangen am 20. Juni abends in Hörnum an und hören erst am 22. Juni morgens in Kampen auf. Denn der lange Tag muss doch ausgekostet werden, oder?  

 

2. 56 Meter hoch

Sylt als Kontrastprogramm: Ist in Österreich der Großglockner mit stattlichen 3.798 Metern der höchste Berg des Landes, zählt auf Sylt die Uwe-Düne mit ihren 56 Metern als höchster Punkt der Insel. Statt alpiner Landschaft genießt man auf Sylt endlose Weite und fast an jeder Stelle Blick aufs Meer. Nicht umsonst sagt man auf Sylt: Hier berühren sich Himmel und Erde.  

 

3. Moin!

Die Sylter sind absolut freundlich und gegrüßt wird jeder. Als Tourist wird man also sehr schnell auf einen Sylter treffen, der einem „Moin“ wünscht. Dabei meint dieser aber nicht „guten Morgen“, sondern „Hallo“. Die Grußformel ist nicht zeitgebunden und darf den ganzen Tag verwenden. Wer in der Früh seinem Gegenüber einen netten Gruß aussprechen möchte, verdoppelt die Aussage einfach und sagt „Moin, moin!“  

 

4. Whale Watching in Europa

Für viele ein absolutes Muss auf der Bucketlist: einmal im Leben einen Wal gesehen haben. Was viele nicht wissen, dazu muss man nicht bis nach Australien oder Afrika fliegen. Schweinswale sind auch in der Nordsee beheimatet. Im Sommer lassen sich die Tiere gut vor der Sylter Küste beobachten. Bei ruhigem Wetter halten sie sich gern mit ihren Jungtieren in Strandnähe auf und lassen auch Schwimmer in ihre Nähe – sofern diese sich entsprechend ruhig verhalten und Abstand halten.

 

5. Seeluft macht hungrig

Fischbrötchen zählen tatsächlich zu den Nationalgerichten auf Sylt – jährlich werden mehr als 750.000 Stück gegessen. Feinschmecker freuen sich auf Sylt aber vor allem über die Vielfalt der Insel: Kulinarische Genüsse reichen von Austern bis Matjes, von Sterneküche bis Strandbistro. Die heimischen Produkte – wie die berühmten Austern aus List oder das weltweit einzige natürlich jodierte Meersalz – machen der berühmten Frischeküche, die bereits über Inselgrenzen hinweg bekannt ist, alle Ehre. Und wenn österreichische Urlauber doch das Heimweh packt: Ein Platz im Café Wien oder in Sepp Reisenbergers Bistro S-Point macht die Sehnsucht nach Schnitzel und Co. schnell wett.  

 

6. Vom Ringreiten und Wattwandern

„Es lebe der Sport“ ist auch ein Motto der viertgrößten Insel Deutschlands. Doch statt Skifahren und Wandern, die in Österreich zu den Top-Sportarten zählen, gilt als Nationalsport das sogenannte Ringreiten. Hoch zu Ross, ausgestattet mit einer Lanze, versuchen die Reiter einen winzigen Messingring aufzuspießen, der an einem Seil zwischen zwei Balken baumelt, dem Galgen. Ein weiteres Muss für alle Sylt-Urlauber: Die Wattwanderung, wo man bei Ebbe kilometerweit direkt auf dem Meeresboden des Wattenmeers wandert. So nah fühlt man den Puls des Meeres selten.  

 

7. Stille Nacht, eisige Nacht: Nacktbaden zu Weihnachten

Nicht nur Entspannungssuchende, auch Adrenalin-Junkies kommen auf Sylt auf ihre Kosten. Denn jährlich findet rund um den 24. Dezember das beliebte Weihnachtsnacktbaden bei rund drei bis fünf Grad statt. Tausende Besucher wohnen dem Spektakel bei und feiern den Heiligen Abend mit einem erfrischenden Sprung in die Nordsee.  

 

8. Sylt ist Hollywood

Nicht nur Urlauber haben die Insel für sich entdeckt – auch Hollywood. Die atemberaubende Landschaft diente beispielsweise auch Star-Regisseur Roman Polanski (u. a. „Der Pianist“) für seinen jüngsten Streifen „The Ghost“ mit Pierce Brosnan und Ewan McGregor als Drehort.

 

Informationen unter www.sylt.de 

 

 

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