Lebe deine Reiseträume ! Unvergessliche Erlebnisse auf der ganzen Welt !
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 Beach Boutique

Neue Attraktion in Washington

Reisende in den USA können sich jetzt in luftiger Höhe einen Überblick über die Hauptstadt Washington verschaffen. Im 30. Stock des CEB Towers in Arlington wurde gestern eine neue Aussichtsplattform eröffnet. Es ist der höchste Aussichtspunkt im Großraum Washington. Das Hochhaus steht direkt am Potomac River wenige hundert Meter von der National Mall entfernt, auf der sich Sehenswürdigkeiten wie das Lincoln Memorial, das Washington Monument und das Kapitol befinden. Von der Innenstadt ist die Plattform am Wilson Boulevard mit der Metro (Haltestelle Rosslyn) zu erreichen. Die Aussicht wird durch die interaktiven "Windows into History" ergänzt, die über wichtige Ereignisse und Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte informieren. Fotos mit der US-Hauptstadt im Hintergrund können an einer "Selfie-Station" geschossen werden. Das Observation Deck hat montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am Wochenende ab 9 Uhr. Das normale Tagesticket kostet 22 Dollar pro Person.
 
Infos unter w w w. theviewofdc. com

 

 

 

 

 

 

 

Ob von einer Brücke, einer Staumauer oder einem Turm: kaum ein Ferienziel, das nicht mit einem Bungee-Jump-Spot lockt.

 

Doch wo erleben Adrenalin-Junkies den spektakulärsten Flug in die Tiefe?

 

 

Macau Tower (China)

Direkt vor der Küste Hongkongs befindet sich der 338 Meter hohe Macau Tower, welcher am 19. Dezember 2001 offiziell eröffnet wurde. Insgesamt verfügt der Turm über fünf Aussichtsdecks und beherbergt ein 360-Grad-Restaurant. Seit 2006 betreibt der neuseeländische Bungee-Pionier A.J. Hackett im chinesischen Macau die höchste Bungee-Anlage der Welt – sie befindet sich 233 Meter über der Erde. Der freie Fall dauert acht Sekunden. Das klingt zwar nach wenig, während der Flugphase kommt es einem aber wie eine Ewigkeit vor. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h wird man erst 30 Meter vor dem Boden wieder nach oben beschleunigt. Die ultimative Bungee-Jump-Dröhnung.

 

Verzasca Damm (Schweiz)

Laut weltweiten Umfragen ist es der beste Stunt der Filmgeschichte: Die Rede ist von Bonds Sprung von der 220 Meter hohen Verzasca-Staumauer im Film «Goldeneye». 007, gespielt von Pierce Brosnan, stürzte sich samt Gummiband während 7,5 Sekunden parallel zur gewaltigen Dammwand Contra in die Tiefe. Mit einer Länge von 380 Metern und der genannten Höhe von 220 Metern ist die Contra-Staumauer im Verzascatal die vierthöchste der Schweiz. Erreichbar ist sie von Gordola (TI) aus über ein zwei Kilometer langes Strassenstück. In der Mitte der Staumauer befindet sich die Sprunganlage, die höchste stationäre Bungee-Anlage der Welt. Doch warum ist der Ort eigentlich so beliebt bei Bungeespringern? Es ist der einzige bekannte Ort der Welt, bei dem man sich sogar bei Mondlicht von einer Brücke/Staumauer stürzen kann.

 

Bloukrans Bridge (Südafrika)

Die Bloukrans Bridge, rund 40 Kilometer östlich von Plettenberg Bay gelegen, ist eine Bogenbrücke mit einer freien Spannweite von 272 Metern. Die 1984 erbaute Brücke hat eine Gesamtlänge von 451 Metern und eine Höhe von 257 Metern über dem Tal und gilt noch heute als die höchste Brücke Afrikas. Sie liegt an der Nationalstrasse N2 entlang der Garden Route und führt über den Bloukrans River. 1997 wurde unterhalb der Fahrbahn auf dem Stahlbetonbogen in rund 216 Metern Höhe eine Bungee-Jump-Anlage eröffnet. Der freie Fall dauert knapp acht Sekunden. Einziger Nachteil: Auf der Brücke weht meistens ein starker Wind, der bei einigen Bungee-Verrückten das Adrenalin noch weiter in die Höhe schiessen lassen dürfte.

 

Niouc-Brücke (Schweiz)

Im Kanton Wallis gelegen, überquert die Niouc-Brücke den Fluss Navisence zwischen Saint-Luc und Vercorin. Die Brücke, welche aufgrund ihrer Struktur, dem Netzwerk von Metallkabeln auch Spinnenbrücke genannt wird, wurde eigentlich zum Zweck der Wasserversorgung der Ortschaft Briey gebaut und besteht aus einer Wasserleitung und einer Fussgänger-Brücke. Bungee-Springer klettern die wackelige Konstruktion entlang und balancieren sich den Weg bis zur Mitte. Von dort aus geht es mit Seil und Sicherung rund 190 Meter in die Tiefe. 1922 erbaut, galt die Niouc-Brücke zwischen 1922-1929 als die höchste Brücke der Welt. Noch bis heute trägt sie den Titel «höchster Bungee-Sprung Europas von einer Hängebrücke.»

 

The Last Resort (Nepal)

Nicht viele Leute halten Nepal für einen Ferienort (ausser man geht Bergsteigen). Noch weniger würde man meinen, dass es versteckt in den Gebirgszügen des Himalayas ein erstklassiges Bungee-Abenteuer gibt. Weit oben am Fluss Bhote Koshi, nahe der Ortschaft Dhumthang (100 Kilometer östlich von Kathmandu), liegt das Last Resort. Gelegen an den scharfen Kanten des Canyons, zwischen Häusern von Einheimischen, wartet das Hotel mit einem spektakulären Bungee-Sprung auf. Der als ziemlich angsteinflössende angesehene Sprung führt von einer schmalen Fussgängerbrücke 160 Meter in die Tiefe. Neben waghalsigen Sprüngen können aber auch Mountainbike-Touren, Wanderungen und Wildwasser-Fahrten unternommen werden.

 

Nevis Highwire (Neuseeland)

Ein weiterer Bungeesprung ist der von der Nevis Highwire Plattform in der Nähe von Queenstown, Neuseeland. Der Weg zur Anlage verläuft auf unwegsamen Strassen, die sich durch das Gebirge der neuseeländischen Alpen windet. Mit einer Höhe von 134 Meter über Grund gehört er zu den höchsten Bungee-Sprüngen der Welt. Die Sprunganlage umfasst neben der Bungee-Plattform auch ein kleines Besuchergebäude. Die Plattform selbst hängt unbeweglich montiert an Stahlseilen, die über das Nevis-Tal gespannt sind. Man erreicht sie nur über einen kleinen Transportkorb. Die durchschnittliche Sprungdauer liegt bei ca. 6,5 Sekunden freier Fall.  

 

Victoria Falls Bridge (Sambia/Simbabwe)

An der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia gelegen, überspannt die Victoria Falls Bridge den Fluss Sambesi direkt unterhalb der Victoriafälle. Da der Fluss die Grenze der beiden südostafrikanischen Länder bildet, stehen Grenzposten an beiden Enden der Brücke, bei den Städten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Im Jahr 1905 aus Stahl errichtet, ist die Brücke 198 Meter lang, 128 Meter hoch und hat eine Bogenspannweite von 156 Meter. Die alte Eisenbahn-Brücke bietet eine spektakuläre Kulisse. Der Sprung selbst dauert rund vier Sekunden und geht 111 Meter in die Tiefe. Dabei sollte auch auf Krokodile achtgegeben werden, welche sich im mächtigen Sambesi aufhalten. 

 

Kawarau Hängebrücke (Neuseeland)

Dies ist der Ort, an dem alles begann. «The Pipline Bungee», wie die Anlage genannt wird, ist das Geisteskind von Bungee-Pionier A.J. Hackett. Die 43 Meter hohe Kawarau Hangebrücke, welche sich in der Region Otago auf der Südinsel Neuseelands befindet, gilt als jener Ort, an dem weltweit erstmals kommerzielle Bungeesprünge angeboten wurden. Knapp 30 Jahre sind seitdem vergangen und bis heute ist es der beliebteste Bungee-Sprung der Welt. Im Laufe der Zeit hat Hackett seine Geschäftsidee zu einem lukrativen Unternehmen ausgebaut. So kann man auf verschiedene Weise von der Brücke springen: Mit einem «Touch Down» ins Wasser oder als Tandem. 

 

Royal Gorge Bridge (USA)

Die Brücke nahe der Kleinstadt Canon City im US-Bundesstaat Colorado gilt seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1929 noch heute zu den höchsten Brücken der Welt. Mit einer Länge von 384 Metern überquert die Royal Gorge Bridge die Wildwasser des Arkansas River in einer Höhe von 291 Metern. Gestützt wird sie dabei von vier 45 Meter hohen Türmen, welche zugleich die höchsten Punkte darstellen, von wo aus die Adrenalinjunkies in die Tiefe stürzen können. Grundsätzlich ist das Bungee-Jumping auf der Brücke aber untersagt, jedoch kann man während den «Go Fast Games» drei Tage lang legal Bungeespringen. Zudem können weitere Extremsportarten wie Base-Jumping oder eine Fahrt mit dem Royal Rush Skycoaster unternommen werden.

 

Zhangjiajie Glasbrücke (China, August 2018)

Im August 2018 eröffnet die höchste Bungee-Jump-Anlage der Welt ihre Tore für die Öffentlichkeit: Mit 260 Metern geht der Bungee-Sprung von der Zhangjiajie-Glasbrücke in die Geschichte ein und garantiert Nervenkitzel pur. Schon beim Überqueren der 300 Meter hohen und 430 Meter langen Brücke in der Provinz Hunan sollte man schwindelfrei sein. Im Brücken-Boden sind 99 Glasscheiben eingebaut, durch die man in den tiefen Canyon blicken kann. Die Plattform, von der gesprungen wird, ist unterhalb der Brücke angebracht. Durch ein schmales Gittertor gelangt man auf dem kleinen Steg von dem man dann hinunterspringt. Bisher probierten nur Teilnehmer eines Wettbewerbs Ende Mai die neue Plattform aus. Der Skywalk selbst ist die längste und höchste Glasbrücke der Welt.

 

 

 

Europa ist voll von kleinen, charmanten Orten, wo die Zeit scheinbar stillsteht und an jeder Ecke Postkartenmotive warten. Manche sind bekannter als andere und leiden teils auch schon etwas unter «Overtourism», manche sind noch echte Geheimtipps.

 

 

 

 

Manarola, Cinque Terre, Italien

Manarola (Bild oben) ist einer der fünf Orte, welche die «Cinque Terre» an der ligurischen Küste in Italien ausmachen. Die Ortschaft ist über 900 Jahre alt und mit ihren farbigen Häusern, den Reben-Terrassen und dem schmucken Hafen ein wunderschönes Fotosujet. Nicht zufällig ist Manarola lange ein beliebter Aufenthaltsort für Maler und andere Künstler gewesen.

 

Rye, East Sussex, England

Das Örtchen Rye liegt heute an der Südküste Englands, war aber einst von Meer umgeben, weil es auf einer grossen Sandbank im Ärmelkanal lag. Der Hafen von Rye wurde schon in römischer Zeit eingerichtet und war jahrelang zwischen Franzosen und Engländern umkämpft. Heute besticht der Ort durch die mittelalterlichen Terrakotta-Dächer und überlebenden Holzwälle. Der Ypres Tower bietet wunderbaren Überblick über das Städtchen, welches ab London St. Pancras in zwei Stunden zu erreichen ist.

Rye war früher ein von französischen und englischen Rittern umkämpfter Ort, heute bietet es Idylle am Ärmelkanal.

 

 

Sintra, Grande Lisboa, Portugal

Die englische Dichter Lord Byron bezeichnete Sintra 1809 als «der vermutlich schönste Ort der Welt». Das könnte man noch heute behaupten. Die Kleinstadt auf steilen Hügeln nahe von Lissabon bietet unvergleichliche Panoramablicke und zahlreiche Gebäude aus dem 19. Jahrhundert oder früher. Berühmt ist aber vor allem das Schloss Palacio National da Pena, das 1840 auf den Ruinen eines Klosters erbaut wurde. Die Kulturlandschaft Sintra ist übrigens seit als Unesco-Weltkulturstätte gelistet.

Der Palacio Nacional da Pena ist das wichtigste Wahrzeichen von Sintra, 25 Kilometer westlich von Lissabon.

 

Bamberg, Bayern, Deutschland

Kaum zu glauben, dass Bamberg in Oberfranken nicht Bestandteil der berühmten «Romantischen Strasse» ist. Wie gewisse andere Städte breitet sich der Ort über sieben Hügel aus, auf welchen kaiserliche Burgen oder Kirchen thronen; dazwischen fliessen malerische Flüsschen und Kanäle. Bamberg ist aber vor allem eine Stadt, welche die Bombardements im 2. Weltkrieg schadlos überstanden hat: Die Altstadt ist heute der grösste unversehrt erhaltene historische Stadtkern in Deutschland. Das hat ihm 1993 einen Eintrag als Unesco-Weltkulturerbe eingebracht.

Bamberg ist bekannt für seine Altstadt - und seine Bierkultur.

 

Karlovy Vary, Böhmen, Tschechische Republik

Im äussersten Westen der Tschechischen Republik befindet sich einer der traditionsreichsten Kurorte der Welt: Karlovy Vary, zu Deutsch Karlsbad, ist schon seit 650 Jahren eine Königsstadt; zu Weltruhm kamen die Thermen und Bäder vor allem im 19. Jahrhundert. Die Strassenzüge sind elegant, die Hotellerie hat Weltniveau, die Bäder bei den insgesamt zwölf Quellen sind edel. Besonders schön sind die prächtigen Kolonnaden, in denen sich Heilbrunnen befinden.

Elegant, gesund, schön - Karlsbad gehört zu den glamourösen Kurorten dieser Welt.

 

 

Korcula, Dalmatien, Kroatien

Korcula, der angebliche Geburtsort des Abenteurers Marco Polo, ist so etwas wie die kleine Schwester von Dubrovnik. Das Städtchen Korcula auf der gleichnamigen Insel bietet mittelalterliche Plätze, eine romanische Kathedrale, schön restaurierte Renaissance-Gebäude und Häuser mit Tondächern. In der Umgebung wird vorzügliches Olivenöl hergestellt. Wem die Menschenmassen in Dubrovnik zu viel werden, findet hier eine hübsche Alternative.

AUf Korcula verbindet sich mediterrane Lebenskunst mit vorzüglicher Gastronomie.

 

Colmar, Elsass, Frankreich

Ein Favorit der Schweizer Wochenend-Ausflügler: Das elsässische Städtchen Colmar, per Auto weniger als eine Stunde von Basel entfernt, besticht durch seine gut erhaltene Altstadt mit den vielen Fachwerkhäusern und romantischen Kanälen. Besonders zur Weihnachtszeit ist Colmar und dessen Weihnachtsmarkt beliebt; im Sommer kann man hier auch feine elsässische Weine und Flammkuchen im wunderbaren Ambiente geniessen.

Kanäle und Fachwerkbauten à gogo: Colmar im lebensfrohen Elsass.

 

 

Hallstatt, Oberösterreich, Österreich

Hallstatt ist eigentlich nur ein Dorf im österreichischen Salzkammergut. Doch wer einmal mit dem Schiff über den glasklaren Hallstätter See auf das Dorf zusteuert, während sich Nebeltau über die hohen Berge des Dachsteins erhebt, wird von der Magie des Ortes ergriffen sein. Nicht umsonst ist mittlerweile die ganze Region Hallstatt/Dachstein/Salzkammergut als Unesco-Welterbestätte geschützt.

Romantisches Dorf vor imposanten Bergen: Hallstätt.

 

Giethoorn, Overijssel, Niederlande

Noch ein Ort, der mehr Dorf als Städtchen ist: Giethoorn im Norden der Niederlande hat aber etwas märchenhaftes, mit seinen Strohdachhäusern, den malerischen Kanälen mit den vielen Holzbrücken und den autofreien Wegen. Dieses «Venedig des Nordens» könnte aus der Feder eines Disney-Zeichners entstammen – und zieht deshalb alljährlich viel mehr Besucher an, als es Einwohner hat. In der Nähe befindet sich übrigens der Nationalpark Weerribben-Wieden, die grösste Sumpflandschaft Westeuropas.

Ein Dorf wie aus einem Disney- oder Hobbit-Film: Giethoorn in den Niederlanden.

 

Visby, Gotland, Schweden

Visby liegt auf der grössten schwedischen Ostsee-Insel Gotland, auf halbem Weg ins Baltikum. Der Ort ist schon seit der Wikingerzeit besiedelt, erlebte aber vor allem im 12. Jahrhundert eine richtige Blütezeit, als wichtiger Handelshafen zwischen West- und Osteuropa. Die Hansestadt ist seit 1805 unter Denkmalschutz und ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Bauten, darunter eine 3,6 Kilometer lange Stadtmauer, sind seit 1995 Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Im Sommer ist die Insel ein wahres Naturparadies – und Kinder können hier in der echten Villa Kunterbunt spielen, da die Pippi-Langstrumpf-Filme in Visby gedreht wurden.

Mittelalterliche Befestigungen und die raue, schöne Ostsee vor sich:

Die Hansestadt Visby ist ein Juwel in Europas Norden.

 

Spektakuläre Aussichtsplattform auf Mallorca

Der 66 Meter lange Holzweg hängt über den Klippen und lässt die Besucher den Blick übers Meer genießen. Das Bauwerk wird Mitte April fertig und liegt an der Costa del Pinos, zwischen Cala Millor und Canyamel an der Ostküste der Insel. Mallorca Zeitung

Staat New York plant Wander- und Fahrradweg

Gouverneur Cuomo will den größten Freizeitweg der USA bauen. Die Strecke umfasst 1.200 Kilometer. Die bestehenden Erie Canalway und Hudson River Valley Greenway werden dazu erweitert, die Lücken zwischen ihnen geschlossen und zum neuen "Empire State Trail" verbunden. Diese Route führt dann von Manhattan bis Kanada. Skift

Dubai plant neues Megaprojekt
 
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Dass in Dubai die Devise „Klotzen statt Kleckern“ lautet, ist nichts Neues. Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Projekt „Dubai Harbour“. Zwischen dem Strandabschnitt Jumeirah Beach und der künstlichen Insel Palm Jumeirah sollen auf einer Fläche von rund 1,8 Millionen Quadratmetern eine Marina, ein Kreuzfahrt-Terminal, eine Shopping-Mall, mehrere Hotels, Wohnhäuser, Event-Locations, Restaurants und Cafés entstehen. Teil des Projekts ist außerdem das 135 Meter hohe „Dubai Lighthouse“ mit einem Luxushotel, einer Aussichtsplattform und der Möglichkeit, auf seiner Fassade Filme und Lichtshows zu inszenieren.

Dass das Emirat dabei mit Superlativen nicht geizt, war zu erwarten. So werde die Marina mit Platz für 1.400 Yachten die größte in der gesamten Region sein, kündigt Herrscher Mahammed bin Rashid al Maktoum an. Sie soll vor allem die Superreichen mit ihren Mega-Yachten anziehen. Schiffe mit bis zu 85 Metern Länge können hier anlegen. Das Kreuzfahrtterminal ist auf bis zu 6.000 Passagiere ausgelegt und soll dazu beitragen, die Zahl von 650.000 Kreuzfahrtgästen, mit der die Behörden 2017 rechnen, nach seiner Fertigstellung zu verdoppeln. Die Bauzeit für das Gesamtprojekt ist auf vier Jahre angelegt.

Auch in Sachen Verkehrs-Infrastruktur gibt man sich gewohnt unbescheiden. So sollen die Straßen geeignet sein, um dort Autorennen bis hin zur Formel 1 zu veranstalten. Führerlose Monorail-Züge verbinden den Hafen mit der Metro. Wer mit dem Hubschrauber anreist, findet drei Helikopter-Landeplätze. Und zusammen mit der Luftfahrtbehörde soll ermittelt werden, ob die Landebahn beim benachbarten „Skydive“ die Möglichkeit bietet, Privatjets starten und landen zu lassen.

 

Es ist ein sonniger Tag, als wir das 9/11 Museum in New York betreten. Das Museum, das anlässlich des derzeit traurigsten Tages der US-Geschichte errichtet wurde, jagt uns Gänsehaut über den Körper. Zeitgleich schauen sich meine Begleitung und ich an: „Weißt du noch, was du am 11. September 2001 gemacht hast?“ – es ist eine Frage, die vermutlich jeder beantworten kann. Jeder erinnert sich an die schrecklichen Bilder der Terroranschläge vor fast 15 Jahren.

Im Mai 2014 eröffnete dann Präsident Barack Obama ein Museum auf dem sogenannten Ground Zero, das sich mit den Geschehnissen rund um den Trauertag beschäftigt. Und es ist eindrucksvoll!

Alleine die Eingangshalle im Keller ist schon imposant: Hier war bis 1993 eine öffentliche Garage und eine Subway-Station unterhalb der Twin Towers, in dem es am 26. Februar des gleichen Jahres zu den ersten Bombenanschlägen des World Trade Centers kam. Auch über diese, bis dato eher unbekannten Anschläge, ist ein Teil im Museum zu finden.

Die Ausstellung selbst ist in zwei Teile aufgeteilt: Historical und Memorial. Der historische Teil beschäftigt sich mit den Geschehnissen des 11. Septembers, der Zeit davor und der Zeit danach. Egal ob ein Stahlträger des World Trade Centers, zerstörte Kranken- und Polizeiautos oder Abschiedsbriefe, die in den Trümmern gefunden wurden – spätestens aber beim Anhören von Zeugenaussagen und Abschiedstelefonaten von Angestellten in den Zwillingstürmen, bleibt kaum ein Auge trocken.

Der zweite Teil des Museums gedenkt den Opfern. Angestellte des World Trade Centers, Passagiere der Unglücksmaschinen, Rettungskräfte. Die etwa 3000 Menschen, die bei den Terroranschlägen ums Leben kamen, bekommen plötzlich ein Gesicht.

Es ist ein Museum, wie man es nur in den USA finden kann. Und auch wenn die Meinungen vieler schwanken, es ist ein Museum, das beeindruckt und zum Staunen anregt.

Das 9/11 Museum ist täglich geöffnet: Sonntag bis Donnerstag von neun bis acht Uhr, Freitag und Samstag von neun bis neun Uhr. Der Eintritt beträgt derzeit 24 Dollar für Erwachsene, 15 Dollar für Kinder.

Tipp: Kommen Sie früh, dann haben Sie das Museum fast für sich alleine.

Das Memorial

Direkt neben dem Museum befindet sich seit dem 12. September 2011 ein Memorial, das man auch als Besucher kostenfrei besuchen kann. Die Wasserbassins stehen genau auf den Plätzen, auf denen die Zwillingstürme standen. Sie gelten als Pilgerstätte für Trauernde, die Namen von 2.983 Opfern sind auf Bronzeplatten eingelassen und umrahmen die Becken.

Informationen zum Museum und dem Memorial finden Sie hier!

 

Aborigines in Queensland - Traditionen auf Augenhöhe

Didgeridoo-Folklore werden Touristen hier nicht finden: Ureinwohner im Nordosten Australiens zeigen ihre Bräuche und ihr Wissen auf ganz andere Art.

Mit Schlangen hat es Skip nicht so sehr. Die sind einfach nicht sein Spezialgebiet. "Wenn es die ist, von der ich denke, dass sie es ist, könnte sie ziemlich giftig sein", sagt er über das vielleicht einen Meter lange, grau-braune Geschöpf, das gemächlich über den lehmig-schotterigen Weg kriecht. "Ich glaube, es ist eine Rauschuppenotter. Aber meistens machen Schlangen eh genau das. Sie kriechen weg. Die sind nicht sehr angriffslustig", sagt er und wartet, bis sich das Tier in aller Ruhe zurück in den Regenwald trollt. Dann geht es weiter durch den Daintree-Nationalpark.

Skip ist einer der Tour-Führer im "Mossman Gorge Besucher- und Ausbildungszentrum", das nördlich von Cairns im Bundesstaat Queensland liegt. Es ist eines der Vorzeigeprojekte im Nordosten Australiens.

Im tropischen Norden zogen sich die Ureinwohner bei der europäischen Besiedlung ab dem Ende des 18. Jahrhunderts in die schwer erreichbaren Regenwaldregionen hinter der Küste zurück. So konnten sie viel von ihrer Kultur bewahren. Jetzt gewinnen die Aborigines den Tourismus für sich - als Möglichkeit, ihre Heimat zu schützen und ihre Selbständigkeit auszubauen.

Mit Kuku-Yalanji-Aborigines durch den ältesten Regenwald der Welt

 

Etwa 350 000 Touristen kommen jedes Jahr zum Mossman-Gorge-Centre. Viele von ihnen, um von dort den ältesten Regenwald der Welt zu entdecken - etwa 100 bis 150 Millionen Jahre soll er bereits existieren. Geführt werden die Touren von Aborigines des Kuku-Yalanji-Stammes, durch dessen Gebiet sich die Canyon-Landschaft von Mossman Gorge zieht. Kleinere Führungen bietet ihre Gemeinde schon seit Langem an, vor drei Jahren hat das Angebot durch die Eröffnung des Besucherzentrums professionelle Strukturen bekommen.

"Das Schöne ist: Es ist eine Idee aus der Gemeinde und für die Gemeinde. Da hat keine Gruppe von Geschäftsmännern um einen Tisch gesessen und sich etwas ausgedacht, sondern die Leute stehen komplett dahinter", sagt Geschäftsführer Ben Pratt, der stolz ist auf das Konzept, auch wenn er selbst kein Aborigine ist. Jedes Jahr werden sechs neue Auszubildende aus der Region eingelernt, gut 90 Prozent der mehr als 100 Mitarbeiter sind Aborigines. Ben Pratt zählt damit bei der Belegschaft zur Minderheit, Skip zur Mehrheit.

 
Tourismus-Projekte von Aborigines Queensland / Australien

Routiniert bringt Skip Besuchern die Bräuche seiner Ahnen näher.

Mit seinen Dreadlocks, dem dunklen Teint, dem dünnen Vollbart und dem Leinenhemd sieht der 38-Jährige aus wie Bob Marley in seinen Glanzzeiten. Skip heißt eigentlich gar nicht Skip, der Name gefällt ihm aber besser: "Mein Aborigine-Name ist Yangandah. In unserer Sprache heißt das Beschützer des Wasserfalls. Und mein englischer Name ist Robert - aber am liebsten mag ich meinen Spitznamen".

 

 Der Brite Jason deCaires Taylor schafft lebensgroße, realistisch aussehende Betonskulpturen für sein Museo Atlántico. Das erste Unterwassermuseum Europas soll Anfang 2017 vor der Küste der Kanaren-Insel eröffnen. Der Künstler produziert die Figuren mit einem kleinen Team in Handarbeit. Noch stehen die Werke an Land, 2016 werden sie im Ozean vor Playa Blanca versenkt und am Meeresboden verankert.

 

Lanzarote taucht ab

Sie sehen täuschend echt aus – einzig ihre Farbe verrät, dass dort keine echten Menschen in der Sonne stehen. Bald machen sich die Skulpturen des Künstlers Jason deCaires Taylor jedoch auf den Weg zum Meeresgrund vor Lanzarotes Küste. Hier entsteht seit einem Jahr das erste Unterwassermuseum Europas, das am 1. Januar 2017 eröffnen soll. Bevor die mehr als 300 Skulpturen – allesamt Nachbildungen echter Menschen – ins Meer abtauchen, sind einige von ihnen aktuell noch bis März 2016 im Museum für zeitgenössische Kunst MIAC-Castillo de San José in der Inselhauptstadt Arrecife ausgestellt. Für das Unterwassermuseum soll 2017 übrigens ein Glasbodenboot zum Einsatz kommen, damit neben Tauchern und Schnorchlern auch Gäste die Skulpturen bewundern können, die lieber trocken bleiben wollen.

titicaca-see

Bolivien und Peru wollen gemeinsam den Titicaca-See sanieren. Ein entsprechendes Abkommen haben die Umweltminister der beiden Länder bereits geschlossen. Nach diesem sollen in den kommenden neun Jahren über 400 Millionen Dollar in das Projekt zur Renaturierung investiert werden.

Bereits im Juni 2015 hat es zwischen Peru und Bolivien Gespräche zu dem Vorhaben gegeben. Jetzt haben die Minister „konkrete Ergebnisse“ präsentiert, wie es Boliviens Umweltministerin Alexandra Moreira bei einer Pressekonferenz ausgedrückt hat. Danach sollen mit Hilfe eines Aktionsplanes bis 2025 verschiedene Maßahmen zur Rettung des Grenzsees der beiden Länder ergriffen werden.

Im Vordergrund des Projekts stehen vier Schwerpunkte, wie die Reduzierung des Druckes auf die Umwelt, die Organistaion und Durchführung von Aktivitäten, die Wiederherstellung zerstörter oder beeinträchtigter Bereiche und die Stärkung einer Umweltpolitik. Ziel ist es, bis 2025 wieder einen „gesunden“ See zu haben, so Moreira.

Seitens Peru heißt es, dass zunächst 63 Millionen Dollar investiert werden sollen, um Kanalisation und Abwasserreinigungsanlagen von 22 Munizipen beider Länder zu verbessern. Mittelfristig ist die Rede von 117 Millionen Dollar. Davon profitieren sollen laut dem peruanischen Umweltminister Manuel Pulgar hunderte von Anwohnern. Er hat zudem dem nachbarland Bolivien gratuliert, konkrete Aktionen für den Bau von Behandlungsanlagen der häuslichen Abwasser eingeleitet zu haben. Nach seinen Worten stellen die Abwasser das größte Problem für den 8.300 Quadratkilometer großen See in der Hochebene der Anden dar.

Von Boliviens Außenminister, David Choquehuanca, kam der Vorschlag, ein Forschungszentrum einzurichten, um die Artenvielfalt des Sees wieder herzustellen. Nach seinen Worten ist der Titicaca ein „heiliger Ort, ein energetisches Zentrum und eine Quelle des Lebens“. Nach einer Legende aus den Anden gilt der See als Wiege der Inka-Zivilisation.

 

Star Wars: Episode II: Angriff der Klonkrieger

An diesen Urlaubsorten wurde Star Wars gedreht

Darauf haben Kino-Fans weltweit gewartet: Am Donnerstag startet der neue Star-Wars-Film „Das Erwachen der Macht“ in den Kinos, die mittlerweile siebte Episode der Weltraumsaga. Bis heute pilgern Touristen zu den vielen Drehorten des Science-Fiction-Spektakels.

Ob ein Kloster in Irland, ein Barockschloss in Italien oder die Wüste Tunesiens: Die Star-Wars-Saga ist nicht nur am Computer enstanden, wegen der vielen Filmtricks. Für zahlreiche Szenen haben sich die Filmemacher auch ganz reale Orte gesucht. Zu vielen zieht es bis heute Touristen, weil sie auf den Spuren der Science-Fiction-Saga wandeln wollen.

Wie bei kaum einer anderen Filmreihe sei um Star Wars herum eine riesige Fangemeinde entstanden, die auch für die Tourismuswirtschaft relevant seit des Blogs Filmtourismus.de „Vergleichbare Phänomene sind allenfalls noch bei James Bond, Harry Potter oder den Herr-der-Ringe-Filmen zu beobachten.“

 

 

Lars Homestead, Schott el-Djerid, Tunesien © Star Wars Fans Nürnberg e.V.

Weite Teile des neuen Star-Wars-Films wurden in der Wüste gedreht, genauer...

...in der Wüste Rub al-Khali in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dort wurde unter anderem ein riesiges abgestürztes Raumschiff als Kulisse aufgebaut.

Hauptdarstellerin Daisey Ridley spielt die junge Rey. Nach den Dreharbeiten wurden sämtliche Kulissen aber wieder abgebaut...

... so dass heute am Drehorte wieder nur die leere Wüste zu sehen ist.

Szenen für die ersten Teile der Star-Wars-Saga drehte Regisseur George Lucas in den 1970er Jahren in Tunesien, beim Ort Matmata, in der Nähe der Insel Djerba. Vor Ort erinnert etwa eine kleine Ausstellung mit Fotos an das Ereignis. Vor allem aber locken die Lehmbauten von Einheimischen bis heute Fans der Science-Fiction-Saga an. Denn von diesen haben sich die Star-Wars-Macher für ihre Kulissen inspirieren lassen.

Star-Wars-Filme werden aber nicht immer nur in der Wüste oder am Computer gedreht. Auch der Barocke Königspalast Caserta in Italien diente als Kulisse. Hier entstanden Szenen für die Episoden I und II.

Einsame und kalte Landschaften: Die waren insbesondere im zweiten Teil der Science-Fiction-Saga „Das Imperium schlägt zurück“ zu sehen. Teile des Films entstanden am Hardangerfjord in Norwegen. Im Film heißt die Gegend „Planet Hoth“.

Ein malerisches und romantisches Plätzchen brauchte George Lucas für Szenen in der zweiten Episode, als Anakin Skywalker um die Gunst der Prinzessin Padmé buhlt. Ausgewählt hat der Filmemacher dafür die Villa Balbianello am Comer See in Italien. Hätte die Beziehung zwischen Anakin und Padmé doch ein glückliches Ende genommen! Was wäre dem Universum alles erspart geblieben.

Einige Szenen des neuen Star-Wars-Films „Das Erwachen der Macht“ entstanden auf Skellig Michael, einer irischen Insel. Dort steht eines der am schwersten zugänglichen mittelalterlichen Klöster des Landes. Nur 180 Besucher sind pro Tag auf der Insel zugelassen. Welche Rolle die Insel genau in dem neuen Film spielt, ist unklar. Schließlich habe die Macher ein großes Geheimnis um den Streifen gemacht.

 

Die Hebriden lassen einen nicht mehr los

Die Hebrideninseln Iona und Staffa sind nur schwer zu erreichen, noch schwerer aber ist es, sie zu verlassen: Magisches Licht, Delfine und eine Höhle mit Musik – der Abschiedsgruß lautet "bis morgen".

Hat sich das Licht im Land geirrt? Es ist früh am Tag. Gerade erst verlässt die Fähre den Hafen von Oban, und der Himmel behauptet, er hänge über der Südsee. Die Sonne geht in pink- und bernsteinfarbenen Streifen auf und legt einen blitzenden Strahlenkranz um die Wolken.

Das Grün der Gräser entflammt in Gold und Kanariengelb. Farben wie in einem nachkolorierten Schwarz-Weiß-Film. Es ist das Licht der Hebriden. Das Licht, von dem der schottische Dichter Don Paterson behauptet: "The first touch oft the light will finish you."

Kurz nach sieben Uhr am Morgen und schon vollendet? Die Reise hat doch eben erst begonnen. Sie führt nach Iona, einem Eiland der Inneren Hebriden. "Hav bred ey" (Inseln am Rande des Meeres) haben die Wikinger sie genannt. Auf einer Länge von 200 Kilometern liegen die rund 500 Inseln wie ein gigantischer Schutzwall gegen die Wellen des Atlantiks vor der Nordwestküste Schottlands.

Der Archipel teilt sich in die Äußeren und Inneren Hebriden. Vor allem die inneren Inseln mit ihren schroffen Bergen, Moorlandschaften und Sandstränden sind bei Vogelliebhabern, Wanderern und Freunden ruhiger Naturferien beliebt.

Leicht zu erreichen sind die Inseln nicht. Von Glasgow aus fährt man erst an die Westküste Schottlands, setzt vom alten Wollhandelshafen Oban mit der Fähre auf die Insel Mull über, nimmt dort den Bus, der einen bis ans andere Ende von Mull bringt, von wo dann eine weitere Fähre endlich Iona ansteuert.

 

Auf Iona begann die Christianisierung Schottlands

 

Man landet hier mitten im schottischen Klischee: violettes Schimmern der Heide zur Linken, baumlose, von Granitfelsen durchzogene Hügel zur Rechten. Moos kriecht an den Mauern einer uralten Klosterruine empor. Schafe weiden auf Marschwiesen, und über allem hängen ein paar gutmütige Wattewölkchen.

Auf Ionas einziger Straße, "The Street" genannt, fahren nur selten Autos. Mal kommt eine Katze um die Ecke, meist niemand – der übliche Wochentagsverkehr. Die 130 Bewohner leben in "The Village", hinter schützenden Hügeln an der Ostseite. Auf die Westküste prügeln die wilden Wellen des Atlantiks ein.

Der typische Abschiedsgruß auf Iona lautet: "Bis morgen." Man wird sich treffen, garantiert. Nur zwei Kilometer breit und fünf Kilometer lang ist die Insel, die man auf Google Maps nicht so leicht findet.

Auf der Landkarte des Glaubens ist sie hingegen als Jerusalem des Nordens markiert, als Startpunkt der Christianisierung Schottlands, ja sogar ganz Nordeuropas. Zuständig für diese groß angelegte Missionierungsaktion war der irische Mönch Columba, der 563 nach Christus nach Iona kam, dort eine Abtei gründete und gleich mit der Christianisierung loslegte. Bis nach Skandinavien, Russland und in die Schweiz kamen seine missionierenden Mönche.

Die Daheimgebliebenen erfanden das Keltenkreuz und erschufen um 800 auch das legendäre "Book of Kells", ein überragendes Beispiel der Buchkunst, das vier Evangelien mit ganzseitigen Abbildungen zeigt. Heute schmücken sich die Iren mit dem Buch, nach Irland wurde es erst zum Schutz vor plündernden Wikingerhorden gebracht.

 

Das Ziel der Pilger ist ein flacher Stein

 

Die heute auf Iona zu besichtigende Abtei ist ein Wiederaufbau einer Anlage aus dem 12. Jahrhundert. Von Columbas Kloster blieb allein der Reilig Odhrain, der vermutlich begehrteste Friedhof der Christenheit. Eigentlich müsste er als Begräbnisstätte auch heute noch hoch im Kurs stehen, denn laut Legende wird beim Untergang der Welt alles im Meer versinken, nur Iona nicht.

Wer will schon pudelnass vor dem Jüngsten Gericht erscheinen? Mit der Aussicht auf eine trockene Auferstehung ließen sich über 60 schottische, irische und nordische Könige auf Ionas Friedhof bestatten, darunter auch Duncan und Macbeth – das Opfer und sein Mörder. Nachzulesen bei Shakespeare, aber leider nicht mehr zu beweisen, denn ihre Gräber sind längst verschwunden.

 

Besucher, die sich auffallend lange auf dem Reilig Odhrain aufhalten, prüfende Blicke über die Gräber schweifen lassen, Steine aufheben und fotografieren, suchen in der Regel nicht nach Macbeth. Ihr Ziel ist keine Grabstelle, sondern ein flacher Stein. Generationen von Pilgern haben auf diesem Stein einen Kiesel dreimal im Uhrzeigersinn gedreht. Wenn die Mitte des Steins durchgerieben und ein Loch entstanden ist, so die Überlieferung, endet die Welt.

Doch so viel die Besucher auch suchen, um selbst ein bisschen am Weltuntergang zu drehen: Der Urteilsstein ist auf dem Friedhof nicht zu finden. Der Clach brath musste ins Iona-Abbey-Museum umziehen. Dort kann man erkennen, dass durch die Drehung des Kiesels tatsächlich eine Vertiefung entstanden ist, allerdings nur eine ganz leichte.

Selbst wenn der Schicksalsstein wieder genutzt würde, könnte die Welt noch auf eine sehr lange Frist hoffen. Macbeth muss also noch ein bisschen auf seine Auferstehung warten.

 

Delfine eskortieren die Überfahrt nach Staffa

 

"The Street" ist kurz, endet aber nicht am Abtei-Friedhof. Wer gen Norden in die Weite spaziert, dorthin, wo sich die letzten Farmhäuser zerstreuen, sieht am Horizont Stoff für weitere Legenden liegen – die Insel Staffa.

Weitab im Meer, unbewohnt und bei Reisenden genauso beliebt wie bei Papageientauchern, die im Sommer auf Staffa brüten. Oft eskortieren Delfine die kleinen Boote, die von Iona aus über die Wellen nach Staffa schaukeln, als wüssten sie, dass der Besuch eines besonderen Ortes einen besonderen Auftakt verdient.

Den Namen Staffa, "Insel der Stäbe", gaben ihr die Wikinger, die schönste Schöpfungssage aber schenkten ihr die Iren: Der irische Riese Fionn hatte seinen schottischen Gegner Benanndonner zum Duell gefordert, musste aber erst massenhaft Steine ins Meer werfen, um über den so entstandenen "Damm der Riesen" seinen Rivalen erreichen zu können.

Tatsächlich existiert eine durchgängige, unter Wasser liegende Basaltbrücke. An ihrem einen Ende ragt der Giant's Causeway in Nordirland heraus, an ihrem anderen die schottische Insel Staffa, die vor 60 Millionen Jahren als Lava ausgespuckt wurde. Abgekühlt, blieb ein mächtiger Haufen von Basaltsäulen zurück. Das Spektakuläre daran? Fast alle Säulen haben eine sechseckige Form. Perfekte Geometrie, ganz ohne Lineal und Zirkel.

Und um es mit der Schönheit der Formen noch zu übertreiben, legen sich die Säulen dicht an dicht wie eng gesteckte Falten eines Schottenrocks um die Insel. Über eine mutprobentaugliche Treppe kann man Staffa auf das grasbewachsene Dach steigen, sich die Wangen windrosa färben lassen und dem Meer lauschen.

 

Eine Höhle inspirierte Mendelssohn Bartholdy

 

Stolze Schotten glauben ja, dass Fremde die Lieder der Hebriden nicht verstehen, weil der gälische Gesang des Atlantiks nur gälische Herzen erreicht. Irrtum! Felix Mendelssohn Bartholdy fand auf einem Ausflug nach Staffa die Töne, die später als Hebriden-Ouvertüre bekannt wurden.

Gewidmet hatte er sie Staffas schönster Höhle: Fingal's Cave. Nicht immer geben Wind und Wellen darin aber ein Konzert. Mendelssohn besuchte die Insel bei tosender See, als Sturmböen durch die abgebrochenen Basaltsäulen wie durch Orgelpfeifen brausten. Bei sanften Brisen blubbert und summt es in der Höhle allerdings nur nur in melancholischem Moll. Sage noch einer, Touristen verstünden kein Gälisch.

Auf der Rückfahrt nach Iona legt sich am Horizont ein glimmender Silberfaden trennend zwischen Himmel und Meer, Möwen kreischen, als hätten sie sich einen Witz erzählt, und mit einem leisen Zischen drückt sich in Gedanken etwas tief aufs Herz des Reisenden: das Brandzeichen der Hebriden.

 

Rishikesh in Indien: Meditationszentrum der Beatles öffnet für Besucher

Der Ashram, in dem die Beatles monatelang meditierten und Songs schrieben, ist ein Pilgerziel für Musikfans. Jahrzehntelang waren Besuche offiziell nicht zugelassen. Nun wurde die Anlage aufgeräumt, bald soll der erste Souvenirladen entstehen.

Rishikesh: Meditieren wie die Beatles

Das einstige Meditationszentrum der Beatles in der indischen Pilgerstadt Rishikesh ist wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Die vier Musiker der britischen Popband hatten sich 1968 für mehrere Monate dorthin zurückgezogen. Der Maharishi-Mahesh-Yogi-Ashram am Fuße des Himalaya stand seit Jahrzehnten leer und war zuletzt zugewuchert. Nun seien die Büsche geschnitten und Schlingpflanzen entfernt worden, sagte Vijay Singh von der zuständigen Waldbehörde.

 
Die Beatles lebten damals in dem etwa sieben Hektar großen Ashram mitten im Wald, dessen höhlenartige Meditationshütten und Vortragshallen zum Großteil noch stehen. Die Gruppe soll einen großen Teil ihres neunten Albums, das "The Beatles" oder inoffiziell "The White Album" heißt, in dem klosterähnlichen Zentrum geschrieben haben. Unter anderem entstanden hier "Ob-La-Di, Ob-La-Da", "Dear Prudence" und "Mother Nature's Song", dessen Text von Maharishi Maheshs Lehren inspiriert war.

 

Für Musikfans aus der ganzen Welt ist der Ort ein Pilgerziel. An den Wänden der Gebäude haben sich zahlreiche Graffiti-Künstler verewigt. "Die Kunstwerke bleiben", sagte Singh, "da sie eine der Hauptattraktionen sind. Aber neue Malereien werden nicht erlaubt."

Der Ashram liegt im Tigerreservat Rajaji, weswegen er offiziell nicht für Besucher zugänglich war. Trotzdem schauten sich in den vergangenen Jahren Tausende Touristen die Gebäude an - meist gegen einen kleinen Obulus, den sie beim Wachmann entrichteten.

In den kommenden Jahren sollen die bröckelnden Gebäude renoviert werden, sagte Singh weiter. Außerdem soll ein Naturpfad durch den Wald entstehen sowie ein Souvenirladen und ein Café gebaut werden. Ein Ticket kostet für Ausländer 600 Rupien (acht Euro).

 

Nach Erdbeben Verfluchter Berg in Malaysia wieder zugänglich für Touristen

 
 

Hänge des Berges Kinabalu auf Borneo im Nebel

Der Gunung Kinabalu auf Borneo ist ein beliebtes Wanderziel von Touristen.

 

Sechs Monate nach dem Tod von 18 Wanderern durch ein Erdbeben ist der höchste Berg Malaysias wieder für Touristen zugänglich. Der Tourismusminister der Region begrüßte am Dienstag 135 Wanderer auf dem Weg zum gut 4000 Meter hohen Gipfel des Kinabalu auf der Insel Borneo.

Bei einem Beben der Stärke 5,9 hatten sich im Juni mehrere Felsbrocken in Gipfelnähe gelöst und die Wanderer erschlagen. Die Behörden legten neue Wege an.

 

Pilgern auf dem „Jordan Trail“

Pilgern ist künftig auch in Jordanien möglich: Das Haschemitische Königreich hat mit dem „Jordan Trail“ einen 600km langen Wanderweg geschaffen, der in 36 Tagen bewältigt werden kann. 
 
Foto: Feynan Ecolodge

Wadi Dana, nur ein Highlight entlang des Jordan Trail.

Er führt von Um Quais im Norden Jordaniens über diverse Etappen wie das Tote Meer, die Felsenstadt Petra und die Wüste Wadi Rum bis ans Rote Meer in den Süden des Landes. Wanderer begeben sich auf dem „Jordan Trail“ auf eine Abenteuerreise durch vielfältiges Terrain mit einer eindrucksvollen Natur, vorbei an bedeutenden historischen und religiösen Stätten dem Berg Nebo.

Der Wanderweg ist in acht Streckenabschnitte unterteilt, die sich wiederum in Etappen von vier bis sieben Tagen gliedern lassen. Der Weg führt teilweise entlang der legendären, antiken Handelsstraße King’s Highway und verspricht spannende Begegnungen mit den Einheimischen, die für ihre Gastfreundschaft bekannt sind und gerne Unterschlupf für die Nacht gewähren oder eine Mahlzeit bereitstellen.

Die unterirdische Stadt Derinkuyu in Kappadokien

Habt ihr schon mal von der unterirdischen Stadt Derinkuyu in der Türkei gehört? Vom beeindruckenden Höhlensystem, einer Stadt unter der Erde? Nein? Ich zeige euch die geheimnisvolle Höhlenstadt und die spannende Geschichte die dahinter steckt. Sowas habt ihr mit Sicherheit noch nicht gesehen!

Derinkuyu: Sensationeller Zufallsfund

Stellt euch folgende Szene einmal vor: Ihr renoviert den Keller eures Hauses, wollt die Wand erneuern und reißt sie zu diesem Zwecke teilweise ein. Auf einmal tut sich vor euren Augen ein versteckter Raum auf, der auf keinem Grundriss eingezeichnet ist. Verwundert und neugierig steigt ihr in das Loch und seht, dass von dem geheimnisvollen Loch sogar ein Gang abgeht. Was jetzt? Weitergehen, oder zurück und das Loch schnell wieder schließen?

Was sich nach einer Szene eines Thrillers anhört ist wirklich passiert: Ein Mann in Kappadokien führte eben diese Renovierung vor über 50 Jahren in seinem Haus durch und fand die bis dahin unentdeckte unterirdische Stadt Derinkuyu. Das Besondere: Die Stadt ist unterirdisch auf mindestens 2500 Quadratmetern erbaut worden und das vermutlich bereits vor hunderten von Jahren. Lange Zeit hatten die Bewohner des gleichnamigen Dorfes absolut keine Ahnung, welch Sensation sich unter ihnen befindet.

Rasch legten Archäologen weitere Räume und Gänge der Stadt frei. Die Forscher staunten nicht schlecht, denn was sich hier auftat war kein kleiner unterirdischer Bunker, sondern wahrhaftig eine komplette Stadt mit Wohn- und Gemeinschaftsräumen, einer Kirche und sogar einem Kerker und es ist längst noch nicht alles von der Stadt freigelegt worden. Die Forscher fanden heraus, dass die Menschen, die die Stadt bewohnten hier sogar Haustiere hielten. Derinkuyu ist aber nicht einzigartig: 36 solcher verborgenen Städte wurden über die Zeit in Kappadokien entdeckt.

 

Ein ausgeklügeltes Höhlensystem zum Schutz vor Angriffen

Aber warum bauten die Menschen in Kappadokien ihre Städte überhaupt unterirdisch? Vieles deutet darauf hin, dass sich die Bewohner schlicht und einfach schützen wollten. Da die Eingänge zu den Städten meist mit schweren Mahlsteinen verschlossen werden konnten, die ein ungewolltes Eindringen von außen fast unmöglich machten, waren die Menschen im Inneren der unterirdischen Stadt sicher vor Angriffen jeglicher Art. Ganz schön clever!

Höhlenarchitektur ist in Kappadokien so verbreitet, dass die UNESCO das Gebiet 1985 sogar zum Weltkulturerbe ernannte. Neben unterirdischen Städten, findet man hier auch Burgen und Kirchen, die kunstvoll in die Felsen gebaut wurden. Ein Besuch des Goreme National Parks lohnt sich auf jeden Fall. Die Felsen in der Region bestehen aus Tuff, einem weichen Stein aus Lava und Schlamm, der sich für solch kunstvolle Bauten ganz besonders gut eignet. Ein außergewöhnliches Fest für die Augen und viele Bauwerke können sogar von Innen besichtigt werden. So auch die unterirdische Stadt Derinkuyu, die bereits kurz nach ihrer Entdeckung 1963 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wie komme ich eigentlich nach Kappadokien?

Die Vulkanlandschaft von Kappadokien im Herzen Anatoliens ist einfach eine spannende und geschichtsträchtige Region. Wenn ihr jetzt selber Lust bekommen habt die imposanten Bauwerke und verborgenen Städte zu erkunden, möchte ich euch noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben: Kappadokiens Flughafen Kayseri, der von verschiedenen deutschen Flughäfen aus direkt von der Pegasus- Airline und der Airline SunExpress angeflogen wird ist ein guter Ausgangspunkt für euren Erkundungsurlaub. Von hier aus könnt ihr euch zum Beispiel einen Mietwagen nehmen um die Region flexibel zu entdecken.

Natürlich ist auch diese Region der Türkei auf Touristen eingestellt, so dass ihr nicht auf tolle Hotels mit allen Annehmlichkeiten verzichten müsst. Wenn ihr länger in der Türkei seid und euren Strandurlaub mit einem Ausflug nach Kappadokien kombinieren wollte, empfehle ich euch für diesen Ausflug zwei oder drei Tage einzuplanen. Viele Agenturen bieten mehrtägige geführte Touren an, die euch zum Beispiel von Side, Alanya oder Antalya nach Anatolien bringen.

Kappadokien

Ich bin immer noch ganz fasziniert von den Kappadokien Bildern und der unterirdischen Stadt Derinkuyu. Würdet ihr diese verborgene Stadt nicht auch gerne mal mit eigenen Augen sehen? Eine ganz andere Seite der Türkei erwartet euch! Mehr Infos über die spannende Region Kappadokien bekommt ihr in meinem Artikel Kappadokien -Eine Reise durch das Märchenland.

 

 

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