Lebe deine Reiseträume ! Unvergessliche Erlebnisse auf der ganzen Welt !
Lebe deine Reiseträume ! Unvergessliche Erlebnisse auf der ganzen Welt !

Wanderfreuden in Australien Wandern ist der beste Weg, um in die spektakuläre Natur Australiens einzutauchen.

 

Von epischen bis hin zu kurzen Wanderungen durch die zum Weltnaturerbe gehörenden Nationalparks, Australien bietet einige der besten Wandererlebnisse der Welt.

Wandern in Fijis Hochland Mit Fiji verbindet man hauptsächlich schöne Strände, Schnorcheln oder Tauchen.

 

Aber Fiji ist auch ein Paradies für Wanderer.

 

Abseits ausgetretener Pfade können Sie bei einer Tagestour bis hin zu mehrtägigen Wanderungen das Innere Fijis mit dramatischen Gipfeln, unberührten Wäldern, funkelnden Flüssen, abgelegenen Dörfern und seiner einzigartigen Geschichte auf authentische Art erkunden.

 

Bei den mehrtägigen Wanderungen erfolgen die Übernachtungen direkt in den Dörfern in Lodges, die von den Dorfbewohnern gemanagt werden. Die Unterkünfte sind zwar sehr einfach in der Ausstattung jedoch werden Sie dort umso willkommener geheißen.

 
 
 

Marokko: Trekkingfreunde aufgepasst!

 

Auf diesen in der Durchführung bereits gesicherten Terminen können Sie Marokko zu Fuß erkunden und sogar den „Berg der Berge" erklimmen – so wird der Jebel Toubkal mit seiner Höhe von 4167 m von den Einheimischen genannt.

 

Madeira entdecken
 
     
 

Liebe Kunden,

Madeira ist so vielfältig! Wanderungen durch eine Vegetation wie in einer Märchenwelt, spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik, Blumenpracht in der Inselhauptstadt Funchal und eine Fahrt auf einem Korbschlitten auf Kufen. Wer es noch atemberaubender mag, dem steht auch Canyoning, Klettern, Tauchen oder Mountainbiken offen.

 

 
 
 
 
 
 


Traumziel & Traumhotel:

Ich habe die ideale Kombination!

 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
   
 
 
 
     
 
 
 
 
 
Madeiras Wetter
 
 
 
 
 
 
Aktiv werden, richtig abschalten – unsere Tipps:
 
Tauchen
 

Papagei-, Kugel- und Trompetenfische und vieles mehr – Madeira ist das Eldorado für passionierte Taucher. Nur wenige hundert Meter vor der Küste ist das Wasser 1500-2000 m tief. Hier finden Sie einen riesigen Unterwasser-Nationalpark mit enormer Artenvielfalt, dank des warmen Golfstroms auch mit tropischem Einfluss.
 
 
Golfen
 

Die Insel verfügt über 2 erstklassige Golfplätze (Santo da Serra und Palheiro), die für jedes Handicap sehr gute Bedingungen bieten. Außerdem gibt es noch einen weiteren Golfplatz auf der Insel Porto Santo. Golfspieler schätzen neben den milden Temperaturen und guten Bedingungen den spektakulären Ausblick.
 
 

   

Wandern
 
 
Wandern
 
 


Es gibt unendlich viele Wanderungen auf Madeira für alle Schwierigkeitsgrade. Die üppige und atemberaubende Natur lässt den Wanderer viel entdecken: Felsküsten, Lavagestein, die Gipfel über den Wolken und vieles mehr. Begleitet werden Sie bei unseren Wanderreisen von ASI-geprüften Bergführern.

Unser Tipp: Das Wanderfestival vom 22.-29. November – in Kleingruppen können Sie geführte Wanderungen mit wechselndem Rahmenprogramm unternehmen. Weinverkostung, Galadinner-Abende, landestypische Mittagessen – das und noch viel mehr erwartet Sie beim Wanderfestival.

 

Madeira Insel des ewigen Frühlings

 

 

 

 

 

Madeira

 

Insel des ewigen Frühlings

 

 

 

 

 

 

Der vulkanische Ursprung Madeiras zeigt sich sowohl in ihrer zerklüfteten Gebirgsland-
schaft als auch der üppigen Vegetation. Vom Golfstrom verwöhnt, einsam inmitten des
Atlantiks vor der Küste Afrikas gelegen, wird sie von Naturfreunden geliebt, die immer
wieder hierher zurückkehren. Die größte Stadt Madeiras, Funchal, zählt mit ihrer
grandiosen Bucht vor steil aufragenden Gebirgswänden zu den schönsten Städten
Portugals und lädt zu interessanten Ausflügen und Besichtigungen ein.

 

 

Von oben können Wanderer - und Seilbahnfahrer - auf die Straßen und Townships...

Die schönste Wandertour zum Tafelberg 

 
In Kapstadt liegt das Gipfelglück quasi vor der Hoteltür. Zum Tafelberg, dem Wahrzeichen der Stadt, führen rund hundert Wanderrouten hinauf - die schönste führt durch die Skelettschlucht.
 
 

Im Botanischen Garten von Kirstenbosch ist Morgensport angesagt: Zehn Männer und Frauen in weißen Jacken und Mützen heben die Füße wie Störche in die Luft - die Köche und Küchenhelfer des Parkrestaurants bereiten sich mit kollektiver Gymnastik auf den Ansturm des Tages vor.

 

 

 
Daneben wirken die Wanderer mit ihren dicken Stiefeln und Rucksäcken ziemlich behäbig, die an den Sportlern vorbeilaufen und in dem schattigen Urwald dahinter verschwinden. Vor ihnen liegt ein rund dreistündiger Aufstieg auf das Wahrzeichen Kapstadts, den 1087 Meter hohen Tafelberg. Leicht mit der Seilbahn zu erreichen, doch einen Gipfel beim Großstadttrip zu machen - das ist selten möglich.

 

Wer denn lieber zum Gipfel laufen möchte, der hat die Qual der Wahl, sagt Bergführerin Margaret Curran: steil und kurz oder lang und ausdauernd, still und einsam oder im Pulk mit Tagestouristen, über die Vorderseite oder die Rückseite des Berges. Mehr als hundert verschiedene Routen soll es geben. Die meisten Bergführer haben maximal ein halbes Dutzend im Angebot.

"Viele lassen sich von der Kürze der Platteklip-Route täuschen", sagt Curran, die 1985 von Irland nach Südafrika gezogen ist. Diese Strecke nahe der Seilbahn ist nur drei Kilometer lang, aber steil und anstrengend. Curran führt heute über die angeblich schönste Route durch die Skeleton Gorge, die Skelettschlucht.

Ein Bach rieselt in die Tiefe - der Rest eines Wasserfalls, der jeden Winter durch die Schlucht tost. "Eine schaurige Geschichte kann ich zum Namen Skelettschlucht leider nicht erzählen", sagt Curran. Kein Friedhof der Buschleute, kein verunglückter Tourist. "Das Skelett einer Kuh musste wohl für die Namensgebung herhalten", lacht die Bergführerin.

 

Portwein auf halber Strecke

 

Schon immer wanderbegeistert, nutzte die ausgebildete Therapeutin 1997 eine mehrmonatige Betriebspause der Tafelbergseilbahn und bot Touren auf den Gipfel an. Mit großen Erfolg: Heute wird sie mindestens viermal pro Woche gebucht. "Natürlich habe ich dabei nicht mehr den Wow-Effekt wie beim ersten Mal", sagt sie. "Aber je nach Begleitung sind die Wanderungen meist sehr unterhaltsam."

Und in einer Gruppe zugleich sicherer. Denn die "Gefahr, Opfer eines Überfalls, insbesondere bei Wanderungen in der Umgebung von Kapstadt zu werden, ist nach wie vor Ernst zu nehmen", darauf weist das Auswärtige Amt hin.

Bei Ausflügen sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen, unbelebte Gegenden meiden oder Wanderungen nur in Gruppen unternehmen.

Curran kann zwar keine Legenden über die Skeleton Gorge erzählen, von der ersten Frau auf dem Tafelberg ist aber mehr bekannt: Lady Anne Barnard, die Frau des damaligen Kolonialsekretärs, erreichte 1797 den Gipfel - rund 300 Jahre nach der Erstbesteigung durch den portugiesischen Admiral Antonio de Saldanha.

Die Lady und ihre Begleiter waren damals mit Dienern unterwegs, die Schachteln mit Wein und kaltem Fleisch trugen, wie sie in ihrem Tagebuch vermerkte. Auf halber Strecke tranken sie Portwein gemischt mit frischem Quellwasser. Um später lauthals "God save the King" anzustimmen.

Zwischen den Wipfeln surrt ein Kaphonigfresser. Der nur hier vorkommende Vogel mit dem langen Schwanz ist auf der Suche nach blühenden Proteen und kündigt den nahenden Fynbos an, die typischen Pflanzen der Kaphalbinsel: eine Mischung aus struppigen Büschen, flachen Nadelhölzern, winzigen Blüten und Früchten. Als eines von nur sechs Pflanzenreichen weltweit steht diese Vegetation als Weltnaturerbe unter Schutz.

 

Steinhaufen als Gipfelmarkierung

Bald darauf verlassen Margaret Curran und die Gruppe den schattigen Wald. Nebel hängt über den blühenden Zuckerbüschen, wie die Proteen auch genannt werden. Riesige Felsbrocken liegen in der Landschaft verstreut. Einer erinnert an einen gewaltigen Pferdekopf. Dann reißt der Nebel auf - das berühmte "Tischtuch" aus Wolken, das oft über dem Tafelberg hängt, öffnet sich.

 

 
Schweigend stehen die Wanderer an einem tiefen Abgrund, unter sich die glitzernde Fläche des Atlantiks. Zielstrebig steuert Curran auf eine Steinpyramide zu, die einzige Landmarke auf dem felsigen Plateau, das sich bis zum Horizont erstreckt. Unscheinbarer könnte der Gipfel des weltberühmten Tafelberges nicht sein. Der Steinhaufen wurde 1865 von Sir Thomas Maclear aufgeschichtet - nicht, um den Gipfel zu markieren, sondern weil der "Astronom ihrer Majestät" hier Berechnungen über die Erdkrümmung anstellen wollte.

 

Nach einer weiteren halben Stunde über ebene Pfade und Bohlenstege ist die Bergstation der Seilbahn erreicht. Und mit ihr viele Touristen aus aller Welt, die die Aussicht auf die südafrikanische Metropole Kapstadt zu ihren Füßen genießen. Flipflops klappern, Sprachfetzen aus Japanisch, Spanisch, Französisch, Deutsch schwirren durch die Luft.

Bald darauf gleiten die Wanderer in der Gondel zurück in die Tiefe.

 

Die meisten Besucher nutzen die Seilbahn, doch wann und wo kann man schon einen...

Wein

Den Rhein hoch und runter Eine Gegend wie ein Dichtertraum

Der Mittelrhein zählt zu den schönsten Flecken Deutschlands: Mit dem Schiff von Rüdesheim nach Braubach - und zu Fuß zurück.

 
 
 36509936 Hübsch ist die Landschaft des Rheins - hübscher noch ist sie allerdings mit dem Blick von oben.

 

Zehn Jahre Rheinsteig-Wanderweg: Die nächste Riesling-Schorle ist nie weit

Hunderttausende Wanderer wagen sich jährlich an Etappen des Rheinsteigs, der insgesamt 320 Kilometer lang ist. Über den Ansturm freuen sich die Gaststätten und Hotels - nicht alle sind jedoch schon im 21. Jahrhundert angekommen.

Zehn Jahre Rheinsteig: Schlösser, Burgen, Weinschorle 
Romantische Flussschleifen, Schlösser und Burgen, Höhenblicke auf Züge und Schiffe wie in einer Spielzeuglandschaft: Der Rheinsteig gilt vielen als einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. 320 Kilometer lang geht es rechtsrheinisch zwischen Wiesbaden und Bonn durch viele Seitentäler bergauf und bergab.

 

 

 
Am 8. September feiert der zertifizierte Premiumwanderweg seinen zehnten Geburtstag. Auf der Koblenzer Festung Ehrenbreitstein hoch über dem Rhein werden dann die grünen Vizeregierungschefs von Rheinland-Pfalz und Hessen, Eveline Lemke und Tarek Al-Wazir, erwartet.

 

Eine exakte Statistik fehlt, aber der Leiter des Rheinsteig-Büros der Romantischen Rhein Tourismus GmbH in Koblenz, Frank Gallas, schätzt die Zahl der Wanderer auf mindestens 250.000 pro Jahr - und somit auf 2,5 Millionen seit der Eröffnung des "Premiumwegs". Dem lokalen Gastgewerbe habe die Eröffnung des Rheinsteigs 2005 in den drei Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen eine Umsatzsteigerung von vermutlich 10 bis 30 Prozent gebracht.

Vor allem das Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal zwischen Rüdesheim und Koblenz mit der wohl höchsten Burgendichte der Welt hat eine internationale Sogwirkung. Michael Jarmuschewski, Vorstandsmitglied des Deutschen Wanderinstituts in Marburg, sagt: "Ich höre da auch öfter englische und spanische Töne."

Bundesweit sei Wandern wieder beliebter geworden. "Es gibt mehr Premiumwanderwege. Und persönliche Wandererlebnisse können sich heute über das Internet rasend schnell unter Tausenden verbreiten", erklärt der Diplom-Geograf. "Auch bei Unter-30-Jährigen gilt es nicht mehr als uncool zu sagen: 'Ich gehe wandern'."

Riesling immer in Reichweite

Einer, der gerne zum Rheinsteig aufbricht, ist etwa der Bankmitarbeiter Oliver Dillmann aus Eltville in Hessen. "Der Weg ist landschaftlich einfach schön. Und man kann immer ins Tal absteigen und mit dem Zug zurückfahren. Damit habe ich die doppelte Reichweite." Der 46-Jährige ergänzt mit Blick auf die vielen Gaststätten: "Und die nächste Riesling-Schorle ist auch nie weit." Viele Hotels bieten zudem Gepäcktransporte von einer zur anderen Etappe an.

Ein als Flusslauf stilisiertes "R" und der Schriftzug "Rheinsteig" dienen als Wegmarkierung an den Pfaden über Weinberge und Wiesen und durch Wälder und Felsen. Mehr als tausend große Schilder gibt es. Von den kleineren Zeichen hätten Souvenirjäger schon Hunderte einfach mitgenommen, sagt Gallas. Daher seien mittlerweile sehr viele Markierungen mit Forstfarben auf Bäume gesprüht worden.

Wanderbücher teilen die 320 Kilometer in 17 bis 24 Tagesetappen ein. "Viele erlaufen sich eine Etappe nach der anderen über Jahre hinweg", sagt Gallas. Die Stempelhefte zur Dokumentation der absolvierten Abschnitte würden allmählich von einer digitalen Schnitzeljagd mit einer Handy-App abgelöst. Dabei erfasst das Smartphone beim Wandern automatisch Pins, also virtuell definierte Punkte am Weg. Dafür können Wanderer Belohnungen einheimsen - je nach Zahl der Pins vom Schlüsselband bis zur Schifffahrt.

Verkehrslärm statt Ruhe

Nicht in jeder Hinsicht verdient der Rheinsteig das Prädikat "Premium". Manche Gasthäuser sind sichtlich noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Auch am Felsplateau der weltberühmten Loreley wirkt alles ein bisschen altbacken - es soll dort allerdings nun mit einer Millionensumme moderner werden.

 

Störend kann zudem der Verkehrslärm sein: Europas wohl meistbefahrene Güterzugstrecke führt rechtsrheinisch durch das Flusstal, hinzu kommen die zweite Bahnstrecke am anderen Ufer und die beiden Bundesstraßen.

Meist verläuft der Rheinsteig jedoch auf den Höhen - und dann ist der Krach weniger zu hören. Gallas hat noch einen Tipp: "Schön ist es auch, nach einer Etappe mit dem Schiff zurückzufahren. Mit einem Glas Wein auf Deck lässt sich die erwanderte Landschaft viel besser sehen, als wenn man mit dem Zug vorbeirauscht. Das ist ein schöner Abschluss.

 

Südtiroler Hüttentour: Zirbenschnaps und Ohrstöpsel

Hüttentour in Südtirol: Zwischen Villnösser und Eisacktal 

Murmeltiere, Alpenrosen, Kuhglocken und ein atemberaubendes Panorama - das macht Bergwanderer glücklich. In der Südtiroler Geislergruppe gibt es all das, und eine viertägige Hüttentour ist auch für Anfänger geeignet.

 

 

 

Mela und die Schöne sind als Erste auf den Beinen. Schon kurz vor sechs Uhr läuten die beiden Rinder mit ihren Glocken den Tag ein - und die Gäste der Schlüterhütte aus dem Schlaf. Eine Urlauberin ist schon längst munter und auch ein wenig aufgeregt. "Das ist meine erste Hüttentour", sagt Angela Schreiber.

 

 

 
Die 59-Jährige ist wandererfahren, doch eine mehrtägige Tour hat sie sich bisher noch nicht zugetraut. Mit guten Tipps von ihrem hüttenerprobten Bruder im Gepäck hat sich die Leipzigerin nun mit ihrem Mann Manfred in den Dolomiten auf den Weg gemacht.

 

Die Südtiroler Geislergruppe zwischen Villnösser Tal und Eisacktal eignet sich gut für Hüttentouranfänger: Schwierige Passagen lassen sich während der viertägigen Tour gut mit leichten Etappen verbinden, die Tagestouren sind flexibel kombinierbar und auch bei schlechtem Wetter zu meistern.

Die Gebirgsgruppe bildet einen Kamm im Süden von Gröden, der im Norden von Villnöß und im Westen vom Eisacktal begrenzt wird. Die Berge liegen zu großen Teilen im Naturpark Puez-Geisler. Hauptgipfel ist der 3025 Meter hohe Sass Rigais im östlichen Teil.

Nach einem relativ kurzen Anstieg von der Zanser Alm zur Schlüterhütte auf 2297 Meter und der ersten Hüttennacht soll es am zweiten Tag für die Schreibers auf die erste längere Strecke mit großem Gepäck gehen. Das Wichtigste im Rucksack sind Sonnencreme und Sonnenbrille, Regenjacke und Hüttenschlafsack, Wasserflasche und Tagesproviant. Frühstück und Abendessen bekommt man in den Hütten. Teleskopstöcke werden passend eingestellt - und der Wandertag kann beginnen.

Wie e in Schluck Badewasser

Ein Schwarm Dohlen zieht über das Tal, ein Murmeltier pfeift und verschwindet in seinem Bau. Der Weg schlängelt sich am Berg entlang, Alpenrosen, Nelkenwurz und Arnika säumen die Strecke. Später geht es über Geröll bis hin zur Roa-Scharte, wo es steil und mühsam wird und die Wanderer durch ein kleines Schneefeld stapfen müssen. Danach bergab ins Tal, und schließlich in unzähligen Kehren bergauf über die Nives-Scharte mit kurzem Klettersteig und weiter bis zur Puezhütte in 2475 Meter Höhe.

Zwischen vier und fünf Stunden hatte der Reiseführer für die Tour veranschlagt - und für die Schreibers kam das hin. "Anspruchsvoll, aber machbar", lautet das Fazit der beiden Wanderer, als sie sich am Abend einen Zirbelkieferschnaps auf das vollbrachte Tagwerk genehmigen. "Schmeckt ein wenig wie Badewasser", kommentiert Manfred Schreiber den Hochprozentigen. "Das ist pure Natur!", erklärt die Wirtin, während sie nebenbei die Tische abräumt.

Um 22 Uhr geht das Licht aus. Das erinnert Angela Schreiber ein wenig an frühere Jugendherbergserfahrungen, auch weil die 85 Betten der Puezhütte alle in Mehrbettzimmern stehen. "Hier geht es natürlich viel disziplinierter zu als in einer Jugendherberge", sagt die Leipzigerin. "Wanderer wollen abends keine Party mehr machen. Schließlich ist man nach so einer Tour ganz schön kaputt und müde." Aber das allein garantiert noch keinen tiefen Schlaf. Die beiden Neulinge haben sich vorsorglich Ohropax mitgenommen. Denn wie heißt es so schön unter Hüttenwanderern: Einer schnarcht immer!

In der Nacht regnet es. Am nächsten Morgen hüllt sich die Puezhütte in eine dichte Wolke. Die rund zweistündige Tour zur Alten Regensburger Hütte auf 2037 Metern beginnt daher feucht, aber nicht nass. Nach und nach schieben sich ein paar Felsspitzen aus dem Nebel, geben mystisch anmutende Gebilde frei. Auf dem Grashang tummeln sich drei schwarze Schafe, die lauthals blöken, als die beiden Sachsen durch Pfützen und Matsch vorbeistapfen.

Der Weg führt erneut über die steinig-schroffe Nives-Scharte und im Zickzack nach unten ins Tal, wo eine grüne und blühende Landschaft wartet. "Schon allein wegen der Blumen hat sich für mich die Tour gelohnt", sagt Angela Schreiber, als sie Edelweiß und Alpennelke neben blauem Enzian entdeckt. Nun wird die Wanderung fast gemütlich, auch die Sonne zeigt sich wieder.

"Wo geht es denn hin?", fragen die Schreibers eine kleine Gruppe Wanderer, die ihnen entgegenkommt. "Zum Kaiserschmarrn!", lautet die Antwort. Da ist man in Südtirol wohl in jedem Haus an der richtigen Adresse. Natürlich auch südlich am Fuße der Geislerspitzen in der Alten Regensburger Hütte. "Ja, Kaiserschmarrn wird häufig bestellt, aber eher als Nachtisch", bestätigt der Wirt.

Klettereinlage zum Abschluss

Der letzte Tag hat es in sich. Vor allem die Pana-Scharte erfordert Fitness. Der Weg nach oben läuft sich - für alpine Verhältnisse - fast gemütlich und wird mit einem grandiosen Ausblick gekrönt: Geislergruppe, Puezgruppe, Sellamassiv, Langkofel und Plattkofel, Rosengarten mit Kesselkogel, Seceda, Raschötz, Tullen und Peitlerkofel haben sich zu einem Panoramabild aufgereiht.

 

Beim Abstieg muss geklettert werden. Langsam und mit einer Hand am Stahlseil, das in den Felsen verankert ist, steigen Angela und Manfred Schreiber über das steinige, abfallende Gelände. Volle Konzentration - immer wieder rutschen Steine unter den Füßen weg. Zum Glück ist die Passage nur kurz, und der Weg führt anschließend in unzähligen Kehren ins Tal. Über den vergleichsweise beschaulichen Adolf-Munkel-Weg geht es schließlich zur Glatschalm und wieder zurück zur Zanser Alm, wo die kleine Hüttentour endet.

Dort wird das Ehepaar von zwei jungen Männern gefragt, welche Scharte sie als Übergang empfehlen. Manfred Schreiber studiert mit den beiden die Karte. Und seine Frau lacht, als sie feststellt: "Vor drei Tagen waren wir noch die Anfänger, jetzt sind wir schon Experten."

 

 

Ihr

Reisebüro in Besigheim mit dem besonderen Service

 

So muss Urlaub sein !

 

 

Rufen Sie an, vereinbaren einen Termin oder nutzen Sie das

 

Kontaktformular

 

Danke

für Ihren Besuch,

Ihre Reisebuchungen

und für Ihr Vertrauen !

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Angelika Feufel 2015